Planungskultur

DQDS at bauhaus reuse, Berlin, 2016, © zukunftsgeraeusche

Von der groß- bis zur kleinmaßstäblichen Planung wird die Qualität des späteren Resultats ursächlich in der Planungs- und Verfahrenskultur begründet. Die Frage nach der Kultur der Planungsprozesse zielt daher auf den Umgang mit Wettbewerben und Vergaberecht, auf die Offenheit der Planungsprozesse und Beteiligungsverfahren und das Umfeld bzw. die Bedingungen, mit denen neue Wege für die Stadtentwicklung und einen zukunftsweisenden Wohnungsbau begangen werden können.

Wie lässt sich eine zukunftsfähige Planungs- und Verfahrenskultur gestalten und umsetzten? Ist eine IBA oder eine lokale Bauausstellung beispielsweise in Berlin doch ein notwendiges Instrument? Wie verhält sich die bisherige Praxis in der Planungskultur gegenüber den Herausforderungen der sich wandelnden Stadt heute? Dies waren die zentralen Fragen der Diskussion mit dem Thema “Planungskultur”.

Es diskutierten:
Florian Hertweck (Stadtforscher, Der Berliner Architekturstreit)
Manfred Kühne (SenStadtUm)
Martina Löw (TU Berlin, Raumsoziologie)

Moderation: Robert K. Huber (zukunftsgeraeusche GbR)

Planungskultur

© zukunftsgeraeusche

From the large-scale to the small-scale planning, the quality of the later result is the cause of the planning culture and the culture of the procedure. The question of the culture of planning processes therefore aims at dealing with competitions and public procurement law, at the openness of planning processes and participation procedures and the environment or conditions with which new ways of urban development and future-oriented housing construction can be undertaken.

How can a sustainable planning and process culture be designed and implemented? Is an IBA or a local building exhibition in Berlin, for example, a necessary instrument? What is the current practice in planning culture compared to the challenges of the changing city today? These were the central questions of the discussion with the overall topic “the culture of planning”.