Symposium Modern Emancipation (Emancipation I) – Gäste

 

 

Priya Basil

Priya Basil wurde in London in einer Familie mit indischen Wurzeln geboren, sie wuchs in Kenia auf und lebt heute in Berlin. Ihre Romane wurden für zahlreiche Preise nominiert. Sie schreibt regelmäßig Essays für Lettre International und verschiedene Tageszeitungen. Basil ist Mitbegründerin von Authors for Peace. 2017 startete sie eine Kampagne für einen offiziellen Europäischen Feiertag in ganz Europa. Ihr Buch “Gastfreundschaft” ist im März 2019 bei Suhrkamp/Insel erscheinen.

 

EBOW

Erstmals Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte Ebow durch Guerilla-Auftritte in Waschsalons, Supermärkten oder der Straßenbahn. Heute tritt die in Wien und Berlin lebende und arbeitende Künstlerin zwar auf konventionelleren Bühnen auf, ihre Message aber bleibt provokant und politisch. Solo, aber auch als Mitglied der Gaddafi Gals, rappt sie u.a. gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie, für eine offene, solidarische und gleichgestellte Gesellschaft.
Mehr unter: ebowsbazar.de

 

 

Birte Förster

Birte Förster studierte Geschichtswissenschaften und Deutsche Philologie an der Universität zu Köln und der Università degli Studi di Bologna. Sie wurde 2008 an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einer Arbeit über die Mediengeschichte des Königin-Luise-Mythos von 1860 bis 1960 zum Dr. phil promoviert. Von 2008 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der TU Darmstdt, wo sie zum Thema „Koloniale Machtspeicher. Britische und französische Infrastrukturprojekte in Afrika, 1920-1970“ habilitiert. Bis 2016 leitete sie dort die Redaktion der Rezensionszeitschrift „Neue Politische Literatur“. Von Oktober 2017 bis März 2019 vertrat sie die Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bremen. Ihre Forschungen wurde mit Stipendien des Ev. Studienwerks Villigst, des DAAD und der Gerda-Henkel-Stiftung gefördert. Seit April 2019 ist Birte Förster als PostDoc im DFG/ANR-Projekt „Retrieving Alternatives. Pluralism in Practice in European Psychiatry, 1950-1980“ tätig. Mehr unter: https://www.reclam.shop/detail/978-3-15-011181-9/Foerster__Birte/1919 und https://medizingeschichte.charite.de/metas/person/person/address_detail/fleischbein_brinkschulte/

 

 

Sabine Hark

Sabine Hark, Professur für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, leitet das Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin. Ihre Schwerpunkte: Feministische und Queer Theorie; Politische Soziologie und Theorie; Wissenssoziologie und Hochschulforschung; letzte Buchpublikation (zusammen mit Paula-Irene Villa): Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart.

 

 

 

Petra Hlaváčková

Petra Hlaváčková ist Gender-Aktivistin, Kuratorin, Gutachterin sowie Dokumentarfilmerin aus Brno/CZ, mit dem Fokus auf feministische Kunsttheorie, Geschlechterfragen, -politik und Architektur, Feminist Urban Planning und lehrt an der Akadmie der Künste, Architektur und Design in Prag. Sie forscht und berät im Bereich der Geschlechtergleichstellung wie auch in der Frage nach dem Geschlecht in Verbindung zum öffentlichen Raum. Hlaváčková arbeitet als Kommentatorin und Kritikerin für diverse Magazine und Zeitungen, u.a. A2, artalk.cz oder Art+Antiques. Sie ist zudem Autorin des Brno Architecture Manuals – einem Architekturführer für die Jahre 1918-1945 (www.bam.brno.cz), eine der Gründerinnen der 4AM Forum for Architecture and Media association, wo sie die Ausstellungen Compact City, Art and Liberation. Europe 1943-1967: Revolting People, und das Move the City Labor für Improvisationstanz und Bewegung in Relation zu Architektur und öffentlichem Raum. Sie ist Autorin und Kuratorin des Forschungsprojekts Kill Your Idol – Psychoanalysis of contemporary architecture of the City of Brno. Hlaváčková hielt Vorlesungen zu feministischer Kunstgeschichte und moderner Architektur am Institut für Kunstgeschichte der Fakultät für Kunst an der Masaryk Universität Brno. Zudem ist sie Mitglied der unabhängigen Platform Guerilla.film und Mit-Gründerin des Online-Magazins Artalk.cz, mit dem Fokus auf zeitgenössische Kunst und Architektur.

 

 

Kateřina Lišková

Kateřina Lišková, Ph.D. ist Professorin für Gender Studies und Soziologie an der tschechischen Masaryk Universität in Brünn.  Ihre Forschung widmet sich vor allem den Bereichen Geschlecht, Sexualität und der sozialen Ordnung von Intimität, insbesondere in Zentral- und Osteuropa. Als Marie-Curie-Fellow war Lišková an der Columbia University in New York und der Technischen Universität Berlin sowie zuvor als Gastwissenschaftlerin an der New York University und Stipendiatin des Imre Kertész Kollegs in Jena. Ihre Forschung wurde unter anderem unter dem Titel Sexual Liberation, Socialist Style: Communist Czechoslovakia and the Science of Desire, 1945–89 im Universitätsverlag Cambridge University Press publiziert. Mehr unter http://sexocom.fss.muni.cz und https://muni.academia.edu/KaterinaLiskova

 

 

Aline Oloff

Aline Oloff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin und Mitherausgeberin der Zeitschrift feministische studien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. feministische Theorie und Geschichte von Feminismus und Frauenbewegungen. Dazu relevante Veröffentlichung: Die Sprache der Befreiung. Frauenbewegung im postkolonialen Frankreich, transcript 2018.

 

 

Martina Pachmanová

Martina Pachmanová ist Professorin für Kunstgeschichte und -theorie an der Akademie der Künste, Architektur und Design in Prag. Als Wissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin hat sie sich auf Geschlechterpolitik und Feminismus in der Moderne, Nachkriegszeit sowie als Gegenstand zeitgenössischer Kunst und bildender Künste spezialisiert. Zu ihren Publikationen gehören u.a. drei ausstellungsbegleitene Monografien über die vergessenen modernistischen Tschechinnen Milada Marešová (2008), Marie Galimberti-Provázková (2011) und Vlasta Vostřebalová Fischerová (2013). Zudem erschienen von Pachmanová zahlreiche Essays wie Bücher, an denen sie als Autorin oder Herausgeberin beteiligt war. Hierzu zählen unter anderem Mobile Fidelities: Conversations on Feminism, History, and Visuality (Prague 2001); Unknown Territories of Czech Modern Art: Through the Looking Glass of Gender (Prague 2004); The Birth of a Woman Artist from the Lemonade Foam: Gender Contexts of Modern Czech Art Theory and Criticism (Prague 2013).

 

 

Mary Pepchinski

Prof. Dr.-Ing. Mary Pepchinski studierte Kunstgeschichte am Barnard College sowie Architektur an der Columbia Universität in New York/USA und promovierte an der Universität der Künste in Berlin über Frauenausstellungen, öffentlichen Raum und bürgerlichen Diskurs im deutschen Kaiserreich. Nach fünf Jahren Tätigkeit als Architektin in New York war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Architekturfakultät der Technischen Universität Berlin und wurde 1993 als Professorin für Entwerfen von Hochbauten an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden berufen. Pepchinski war Gastprofessorin an der Architekturfakultät der Technischen Universität Graz für Frauengeschichte und Genderforschung sowie an der Hochschule Mainz für Frauen- und Geschlechterforschung. Seit September 2018 lehrt sie im Rahmen der Professur für Architektur und Gesellschaft an der Fakultät Architektur der Technische Universität Dresden das Fach Architekturtheorie. Forschungsschwerpunkte sind Architektinnen im 20. Jahrhundert, sowie Architektur und Urbanistik der Moderne; Landschaft und Architektur; Photographie und Architektur; und Architekturkritik über aktuelle Bauten. 2017 war sie wissenschaftliche Beraterin für die Ausstellung »Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren. Frauen im Architekturberuf« im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Frankfurt/Main.

 

 

Sarah Rivière

Sarah Rivière ist eine britisch-deutsche Architektin und Architekturforscherin, die in Berlin lebt und arbeitet. In ihrem Berliner Architekturbüro entwirft und baut sie auf den Menschen, die Umwelt und die Nutzungsbedingungen abgestimmte Gebäude. Ihre Arbeitsweise verbindet neue Technologien für ökologisches Bauen mit sozial verantwortlicher Architektur. Neben ihrer praktischen Tätigkeit forscht Sarah Rivière im Bereich Architekturtheorie. In diesem Kontext stellt sie selbstgemachte animierte Kurzfilme her, die unser Verständnis von zukünftigem kooperativen Zusammenwohnen erweitern. Darüberhinaus publiziert Sarah Rivière in architekturwissenschaftlichen Fachzeitschriften, zuletzt mit einem Artikel zum Thema „Stasis: Charging the Space of Change” im Footprint Journal (TU Delft), Sonderausgabe, Spaces of Conflict. Zur Zeit unterrichtet Sarah Rivière am Institut für Architektur der TU Berlin: Im Sommersemester 2019 leitete sie mit Matthäa Ritter-Wurnig das Mastersprojekt Frau Architekt; im kommenden Wintersemster leitet sie mit Professor Schlimme das Mastersprojekt Oral History: Berliner Architektinnen.

 

 

Gudrun Sack

Gudrun Sack arbeitet als freischaffende Architektin und Restauratorin mit Schwerpunkten Verankerung von Qualitäten und Innovationen im Wohnungsbau, öffentlichen Gebäuden und im Bestand, nachhaltiges Planen und Bauen sowie die Förderung guter Architektur in der öffentlichen Wahrnehmung. Sie ist Partnerin bei NÄGELIARCHITEKTEN, im Vorstand Netzwerk Berliner Baugruppen Architekten, seit 2017 Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Berlin und bereits seit 2005 Mitglied im Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen.

 

 

Christina Thürmer-Rohr

Christina Thürmer-Rohr, Dr.phil., Dipl.Psych. sowie Professorin (em.) an der Technischen Universität Berlin im Fachbereich Erziehungswissenschaften, gründete dort 1976 den Studienschwerpunkt Frauenforschung / Feministische Theorie. Sie hatte Gastprofessuren an den Universitäten Fribourg/Ch (zur politischen Theorie Hannah Arendts) und Salzburg / Oesterreich (Genderforschung) inne.  2003 gründete Thürmer-Rohr, zusammen mit Laura Gallati das Forum akazie3 e.V.: Übungen im politischen und musikalischen Denken (http://forumakazie3.de). Von ihr wurden zahlreiche Veröffentlichungen zur Patriarchatskritik, Mittäterschaft von Frauen und zum  politischen Denken Hannah Arendts publiziert. Derzeit in Druck: Fremdheit und Freundschaft – Essays, transcript Verlag Okt. 2019.